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Gönnheimer Alter Satz
Weingut Eymann

Gönnheimer Alter Satz

7,90 €
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Weißwein
trocken
Cuvée
Pfalz
2016

Vinifikation

Mit dem 2016 Alter Satz kreierte das Weingut Eymann eine Hommage an den traditionellen deutschen gemischten Satz aus Riesling, Silvaner und Gewürztraminer. Die Trauben werden gemeinsam von Hand gelesen, gepresst und spontan vergoren. In der Nase riecht der 2016 Alter Satz nach weißen Johannisbeeren und leicht blumig. Am Gaumen überrascht der Wein durch die drei Trauben mit einer Cremigkeit und zugleich Säure und schöner Würze. Die Cuvée passt am besten zu Fisch, Meeresfrüchten sowie Pasteten aber auch als Begleiter zu einem vielfältigen Käseteller.

17,5 / 20
Foodist Punkte
Farbe: goldgelb - Duft: Aprikose, Johannesbeere, Wildkräuter - Geschmack: cremig mit gut eingebundener Säure
Carine Patricio, Sommelière bei Foodist

Weingut

Weingut Eymann

Weingut Eymann

Das Weingut Eymann aus Gönnheim wurde bereits 1984 auf den biologischen Weinanbau umgestellt, damit ist er Pionier des Anbaus in der Region Pfalz. Mittlerweile hat Vincent Eymann das Weingut übernommen und es ist Demeter zertifiziert. Dabei ist das Gebot Wein im Einklang mit der Natur zu erschaffen. Reduzierte Erträge, Spontangärung und der Ausbau in traditionellen Holzfässern verleihen ihnen Komplexität sowie ein enormes Lagerungspotenzial.

Steckbrief

Weintyp
Weißwein
Geschmack
trocken
Jahrgang
2016
Rebsorte(n)
Gewürztraminer, Riesling, Silvaner
Region
Pfalz
Ausbau
Edelstahltank
Weingut
Weingut Eymann
Lagerfähigkeit
bis 3 Jahre
Trinktemperatur
8–10 °C
Foodist Punkte
17,5 / 20
Sulfit
Artikelnummer
SW14205

Rebsorte

Gewürztraminer

Gewürztraminer

Anbau

Gewürztraminer hat eine sehr dicke, leicht rötlich eingefärbte Schale und kann eine hohe Reife bis in höchste Auslesegradationen erreichen. Wegen der Verrieselungsneigung fallen die Erträge oft niedrig aus, die Traubenmenge schwankt von Jahrgang zu Jahrgang. Im langjährigen Mittel erreichen Gewürztraminerweinberge selten mehr als die Hälfte des zulässigen Hektarertrags. Schon die geringen Erträge deuten darauf hin, dass es sich beim Traminer um eine der hochwertigsten deutschen Rebsorten handelt.

Bedeutung

Der Gewürztraminer, angebaut auch im Elsass, in Südtirol, Australien oder Kalifornien, erreicht in Deutschland eine Anbaufläche von 918 Hektar, das ist weniger als ein Prozent der deutschen Rebfläche. Über die letzten Jahrzehnte ist einerseits kein Zuwachs auszumachen, andererseits wird die Spezialität immer wieder neu gepflanzt, wo Rodungen notwendig sind. So stehen in der Pfalz knapp 390, in Baden (mit Schwerpunkt Kaiserstuhl) etwa 150 und in Rheinhessen 166 Hektar Gewürztraminer-Weinberge; in Sachsen zählt der Gewürztraminer zu den regionalen Spezialitäten. Die rege Beteiligung an Wettbewerben um die besten Traminerweine, wie sie von den Südtirolern und Pfälzern alljährlich durchgeführt werden, belegt, dass die Sorte eine treue Fangemeinde hat. Zu den raren Spezialitäten zählen die Sekte und Trester-Brände vom Gewürztraminer.

Riesling

Riesling

Anbau

Der Riesling ist eine langsam reifende Rebsorte, deren prägendes Element die fruchtige Säure ist. Deshalb ist er prädestiniert für die nördlichen Anbaugebiete, wo er in der späten Herbstsonne seine Reife vollendet. Er stellt die höchsten Ansprüche an die Lage (Energie), dafür aber geringe Ansprüche an den Boden. Je nach Standort (Bodenart und Mikroklima) bringt er sehr unterschiedlich nuancierte Weine. Optimale Bedingungen bieten die wärmespeichernden steinigen Steillagen entlang der Flusstäler.

Bedeutung

Er gilt als das Aushängeschild des deutschen Weinbaus, wie keine andere Rebsorte bestimmt der Riesling das weltweite Image der 13 deutschen Anbauregionen. Deutschland gilt als Heimat des Rieslings, denn immerhin stehen mit über 23.400 Hektar rund 50 Prozent aller Rieslinge der Welt in deutschen Weinbergen.
Im Rheingau nimmt der Riesling mit fast 2.500 Hektar fast 80 Prozent der dort verfügbaren Rebfläche in Anspruch. Daneben zählen zu den wichtigsten Riesling-Produzenten die Anbaugebiete Mosel (5.400 Hektar), Pfalz (5.800 Hektar), Rheinhessen (4.400 Hektar), Württemberg (2.100 Hektar), Baden (1.100 Hektar) sowie die Nahe (1.200 Hektar). In elf von dreizehn deutschen Anbaugebieten gehört der Riesling zu den "Classic"-Rebsorten.

Silvaner

Silvaner

Anbau

Seit nunmehr 350 Jahren gibt es ihn in Deutschland - den Silvaner. Derzeit sind in den deutschen Anbaugebieten rund 5.000 Hektar mit Silvaner bestockt, das entspricht einem Anteil von knapp 5 Prozent an der Gesamtrecbfläche. Besonders populär ist der Silvaner in Rheinhessen (2.350 Hektar) und Franken (1.425 Hektar). Diese beiden Anbaugebiete pflanzen zusammen über 75 Prozent des Silvaners in Deutschland an.

Bedeutung

Bereits 1659 wurden Silvaner-Rebstöcke erstmals in Castell bei Würzburg gepflanzt. Schnell sprachen sich seine Vorzüge herum.
Die größte Silvaner-Region ist Rheinhessen, wo der Rebsorte rund 9 Prozent der Fläche gewidmet sind. Silvaner gilt als eine der Leitrebsorten Rheinhessens, deren Qualitätspotenzial Jahr für Jahr ausgelotet wird. Seit den 80er Jahren wird unter dem Label „RS-Rheinhessen-Silvaner“ ein moderner trockener Silvaner­typ ausgebaut. Die Erzeugung von „RS“ unterliegt strengen Qualitäts­richtlinien, deren Prüfung sich die Weine Jahr für Jahr unterziehen müssen.
Das Anbaugebiet mit dem höchsten Silvaner-Anteil ist Franken, wo die Rebsorte auf rund einem Fünftel der Rebfläche wächst. Im Rebsortenspiegel der Region rangiert der Silvaner auf Platz Zwei. Je nach Terroir und Mikroklima kommt dem Silvaner in den einzelnen fränkischen Betrieben jedoch noch eine deutlich höhere Bedeutung zu. Denn auf den Muschelkalk- und Keuperböden bringt die fränkische Vorzeigerebsorte ganz besondere Weine hervor.

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